Sorge um die Skateranlage

Positive Signale für Hönower Straßen und Entsetzen über rohe Zerstörungswut

Der Ortsbeirat Hönow will sich in der nächsten Sitzung unter anderem mit dem Vandalismus auf der Skatebahn beschäftigen.
Foto: Gemeindeverwaltung

Es sind zwei völlig gegensätzliche Nachrichten, die uns in Hönow dieser Tage bewegen. Auf der einen Seite gibt es positive Signale für unsere Straßen: In einem direkten Gespräch mit dem Leiter des Straßenverkehrsamtes Märkisch-Oderland konnte eine umfassende Ortsteilbesichtigung für Ende Juni vereinbart werden. Bei diesem gemeinsamen Vor-Ort-Termin werden wir gezielt alle neuralgischen Punkte in Hönow ansteuern, um die bestehenden, oft anstrengenden Problemlagen im Verkehrsalltag direkt zu erörtern und nach Lösungen zu suchen.
‎Auf der anderen Seite blicke ich mit tiefem Entsetzen und großer Sorge auf unsere Skateranlage. Was als schöner, lebendiger Freizeitort für unsere Jugend eingerichtet wurde, ist mittlerweile das Ziel roher Zerstörungswut geworden. Vandalen haben die Anlage regelrecht geschändet: Papierkörbe und Schilder wurden mit massiver Gewalt aus ihren Verankerungen gerissen. Der traurige Höhepunkt ereignete sich in einer Nacht, als ein Elektroroller in Brand gesetzt wurde und die Feuerwehr anrücken musste, um Schlimmeres zu verhindern.
‎Diese Missachtung von Gemeinschaftseigentum macht mich fassungslos. Aktuell steht die Frage im Raum, wie wir diesem Vandalismus zukünftig überhaupt noch wirksam entgegentreten können. Klar ist: Wir schauen nicht weg. Der Ortsbeirat wird dieses Thema ganz oben auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung am 1. Juli setzen, damit wir gemeinsam über konsequente Maßnahmen diskutieren können.

Ulrike Kämpf, Ortsvorsteherin

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