Dahlwitz-Hoppegarten prüft Zustand der Infrastruktur

Auch in Waldesruh war der Ortsbeirat unterwegs. Foto: Pro Hoppegarten

Am 19. März unternahm der Ortsbeirat Dahlwitz-Hoppegarten eine Ortsrundfahrt, um die Infrastruktur zu begutachten und potenzielle Schwerpunkte für die Jahre 2026 und 2027 zu identifizieren. An 30 Stationen diskutierte das Gremium über notwendige Sanierungen und mögliche verkehrsplanerische Anpassungen. Ein wesentliches Augenmerk galt der angedachten Ertüchtigung der Spiel- und Schulwege. Für den Spielplatz Karl-Marx-Straße wurde eine Instandsetzung ins Auge gefasst. Diskutiert wurden die Fällung zweier Bäume, die Erneuerung des Fallschutzes sowie die Installation eines Bodentrampolins. Um Ruhestörungen vorzubeugen, wird empfohlen, auf neue Bänke zu verzichten. Im Neubauernweg ist angedacht, den oberen Abschnitt analog zum unteren Teil auszubauen, wobei der Anschluss zur Wiesenstraße als reiner Fuß- und Radweg erhalten bleiben könnte. Auch an der Ernst-Wessel-Straße sowie der Goetheallee wurden Reparaturen an Gehwegen und Fahrbahndecken zur Beseitigung von Stolperfallen angeregt. Für den betonierten Teil der Karl-Weiss-Straße wurde eine Asphaltierung vorgeschlagen. Zur besseren Erreichbarkeit des Bahnhofs Birkenstein stehen Planungen für Bedarfsampeln und Gehwege am Neuen Hönower Weg sowie am Hönower Weg (Ecke Im Busch) für 2026 im Raum; eine Umsetzung wäre für 2027 denkbar. Ein Gehweg-Projekt am Hönower Weg aus alten Fördermitteln soll nach Möglichkeit zeitnam realisiert werden. In der Carenaallee wird eine Koordination des Gehwegbaus mit neuen Wohngebieten angestrebt. Am Heidemühler Weg wird aufgrund von Platzmangel geprüft, ob statt eines Gehwegs eine Verkehrsberuhigung oder Sperrung Richtung Berlin möglich ist. Zudem wurde angeregt, die Gemeindeschaukästen an die Busendhaltestelle zu verlegen. In der Kantstraße wird die Planung eines einseitigen Gehwegs favorisiert. Der potenzielle Ausbau der Karl-Marx-Straße 1 und der Hegelstraße inklusive Gehwege wurde als Ziel für 2026/2027 vorgemerkt. In der Körnerstraße wird eine Erneuerung mit Gehwegen und Beleuchtung in Erwägung gezogen, während in der Kiefernstraße ein Grundausbau ohne Gehweg angedacht ist. Für den Mitschurinweg bleibt eine Schotterung als Provisorium im Gespräch. An der Straße der Feuerwehr wird eine Variante mit Gehweg und Beleuchtung ohne Einbahnstraßenregelung geprüft. In Birkenstein und an der Rennbahnallee sollen großflächige Erneuerungen der Asphaltdecken sowie der Gehwege im Gewerbegebiet geprüft werden. Bei überregionalen Wegen sieht der Beirat das Land Brandenburg in der Verantwortung. Angeregt wurden der Radwegeausbau an der Friedrichshagener Chaussee sowie die Sanierung der Ravensteiner Brücke. Für die Kreuzung Bollensdorfer Weg / Rennbahnallee wird eine rechtwinklige Aufbindung angestrebt, um Rückstaus zu vermeiden. An der Alten Berliner Straße sollen zunächst nur Gehwegreparaturen erfolgen, bis eine Entscheidung des Landes zum Anschluss an die Bundesstraße vorliegt.

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