Spendenerfolg nach musikalischer Glanzleistung

Alf Weiss beim Konzert im Hoppegartener Gemeindesaal. Fotos: pro Hoppegarten

„Hoppegarten, Hoppegarten“ im Refrain anstatt New York, New York beim gleichnamigen Lied von Udo Jürgens war das Einzige, was am Freitagabend im Gemeindesaal nicht wirklich passte. Ansonsten zündete Alf Weiss ein Feuerwerk an mitreißender Musik bei seinem Benefizkonzert, das nicht nur wie angekündigt auf Musik seines österreichischen Landsmanns beruhte.

Übergabe der Spenden: Bürgermeister Sven Siebert, Alf Weiss und Wolfgang Raack, Gemeindekirchenrat der Evangelischen Verheißungskirchengemeinde Neuenhagen-Dahlwitz (v. l.), der die Spende der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal zuführen wird.

Unsicher war man sich im Vorfeld, wie die musikalische Benefizidee aufgenommen würde. Sänger Alf Weiss war sofort bereit, sich für die Ukrainehilfe unentgeltlich zu engagieren. „Man kann doch die Augen nicht vor den Menschen verschließen, die Momentan dringend die Hilfe der übrigen Welt benötigen“, sagte der Fredersdorfer. Nachdem ein Veranstalter abgesprungen war, nahm sich die Gemeinde Hoppegarten dem Benefizgedanken an und sowohl Kay Juschka, der Vorsitzende der Gemeindevertretung, als auch Bürgermeister Sven Siebert sprachen ihre Einladungen aus.

Es hätten noch einige Besucher am Freitagabend in den Gemeindesaal gepasst, aber dies tut der guten Stimmung während des Konzert und der überwältigenden Spendenbereitschaft der Anwesenden keinen Abbruch. Fast zwei Stunden lang ließ Alf Weiss vergessen, dass Udo Jürgens viel zu früh verstorben ist. Von den großen Hits des österreichischen Superstars bis zu dessen leisen Tönen, deren oftmals nachdenklichen Texte bis heute kaum etwas von der Aktualität verloren haben, reichte die Bandbreite.

Alf Weiss in Aktion

Mit wissenswerten Fakten und Episoden aus Udo Jürgens Leben gespickt, führte der Sänger und Entertainer zudem kurzweilig durch sein Programm. Am Ende des Konzerts zeigte Weiss vor dem tosenden Schlussapplaus, dass er auch Elvis und Frank Sinatra musikalisch wiederauferstehen lassen kann.

Im begeisterten Bann des gerade Erlebtem ließen die Anwesenden und der Verein Volksfeste, der für die gastronomische Umrahmung des sorgte, 700 Euro in die Ukraine-Hilfe fließen. Das Geld fließt in die Ukraine-Hilfe der Hoffnungstaler Stiftung  Lobetal zum Verein cura hominum.  

Mehr Informationen zu der Spendenaktion unter www.lobetal.de/die-stiftung/kirchengemeinde/ukraine-hilfe

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