Schulneubau bekommt grobes Gesicht

Auf den Freiflächen an der Brandenburgischen Straße soll der Schulneubau entstehen.

Wenn auch noch ein grobes, aber ein erstes Gesicht bekam der geplante Hönower Schulneubau auf der Sitzung des extra dafür ins Leben gerufenen Ausschusses am 9. Februar.

Oranienburg stemmt ähnliches Projekt

Ein Oranienburger Rückblick war der Startschuss für die Hoppegartener Diskussion. Ein ähnliches Projekt, wie das was in Hönow entstehen soll, biegt in Oranienburg gerade auf der Ziellinie ein. Eine Grundschule für etwa 540 Kinder mit Hortbetreuung für 240 Kinder und Zweifeldsporthalle soll im Sommer für 17,7 Millionen Euro fertiggestellt sein.

Im Gegensatz zu den Oranienburgern Einzelvergaben, möchte Hoppegartens Verwaltung eine EU weite Funktionalausschreibung Ende März auf den Weg bringen. Bei dieser Art der Ausschreibung liegt kein detaillierter Leistungskatalog der einzelnen Gewerke vor, sondern nur eine konkrete Zielstellung für das gesamte Projekt. In diesem Rahmen können sich die Bieter frei mit ihren Vorstellungen bewegen. Am Ende der Ausschreibung ist ein Auftragnehmer für den kompletten Bau verantwortlich. Auch Finanzierungsmöglichkeiten für die Gemeinde hat er darzulegen.

 

Schule, Bibliothek und gleichzeitig Ortsteilzentrum

In der nun vorgestellten Raumplanung sind auch Forderungen der Schul- und Lehrerkonferenz eingeflossen, erklärte Fachgebietsleiterin Bianca Hinkel. 22 Klassenräume mit je 65 Quadratmetern sollen entstehen. Zwei davon, in der Nähe der geplanten Bibliothek, sollen gleichzeitig nach Schulschluss als Ortsteilzentrum genutzt werden. Außerdem sind zehn Räume für geteilten Unterricht mit je 25 Quadratmetern angedacht. Diese Raumplanung soll eine vorübergehende Vierzügigkeit auffangen können. Vier Fachkabinette mit jeweils einem Vorbereitungsraum sowie eine Lehrküche mit direkter Anbindung an die Mensa sind geplant. Foyer und Mensa werden wie einige Klassenräume flexibel trennbar sein, ergab eine Diskussion der Ausschussmitglieder.

Für die erwarteten 350 Hortkinder werden in dem extra Gebäude 19 Funktionsräume benötigt. Der Hort soll direkten Zugang zur Schule, Freifläche, aber auch einen eigenen Eingang haben. Genau das ist auch für die Zweisporthalle angedacht, um sie außerschulisch nutzen zu können. Beide Grundstücke, die durch die Schulstraße getrennt sind, sollen mittels Unter- oder Oberführung verbunden sein. Als Baukosten sind 24 Millionen Euro im Gespräch.

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