Silly gedenkt mit Lesung und Liedern an Tamara Danz

Silly spielt Lieder, die Stimme von Tamara Danz wird elektronisch eingespielt. Foto: Pro Hoppegarten

Am 22. Juli jährte sich der Todestag von Tamara Danz zum 25. Mal. Ihre letzte Ruhe fand die bekannte Rocksängerin auf dem Münchehofer Friedhof. In diesem Hoppegartener Ortsteil steht auch das Studio ihrer Band Silly. Dort sind bekannte Hits der Musiker entstanden. Aus diesem Anlass wollte die Gemeinde Hoppegarten gemeinsam mit den Musikern der Band Silly an die viel zu früh verstorbene Sängerin erinnern.

50 geladene Gäste, darunter viele Silly-Fans, kamen dazu am Freitagabend in den Hoppegartener Gemeindesaal. Die Musiker Uwe Hassbecker, Ritchie Barton und Jäcki Resznicek lassen zusammen mit Autor Wolfgang Martin aus dem gerade erschienenen Buch „Paradiesvögel fängt man nicht ein – Hommage an Tamara Danz“. Darin sind die Anfänge der Band beschrieben, ihre Gedanken  zur Wendezeit mit den tiefgreifenden Veränderungen und auch die schwerste Zeit der Musiker nach dem Tod von Tamara Danz. Wie sie mutig den Kampf gegen den Brustkrebs geführt hatte, das war auch für die Bandmitglieder während der Lesung ein besonders emotionaler Moment. Aufgelockert wurde die Lesung von Anekdoten der Musiker, die so Geschehnisse aus dem Buch noch lebendiger machten. „Versprecht mir, dass ihr weiter macht“, sollen die letzten Worte von Tamara Danz an ihre Bandkollegen gewesen sein. „Versprochen“, sagte Uwe Hassbecker leise, im Saal wurde es mucksmäuschenstill.

Nach der etwa 60-minütigen Lesung war Tamara Danz im Gemeindesaal zu hören. Die Band spielte drei Lieder unplugged, die Stimme der verstorbenen Sängerin wurde elektronisch eingespielt. „Ein Gänsehautmoment“, sagte Bürgermeister Sven Siebert, der im Anschluss den Musikern für ihr ehrenamtliches Engagement dankte. Tamara Danz werde noch eine besondere Ehrung der Gemeinde zuteilwerden, versprach er gerührt.

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