Aus dem Ortsbeirat Hönow

Am 14. September haben sich Vertreter des Ortsbeirates mit dem Leiter des Straßenverkehrsamtes an der Thälmannstraße getroffen und über neuralgische Verkehrspunkte im Ortsteil Hönow gesprochen. Besonderes Augenmerk lag auf der Thälmannstraße, insbesondere in Höhe des Friedhofs. Der Ortsbeirat hatte sich – damit die Straße vor allem durch Schulkinder und Friedhofsbesucher sicher gequert werden kann – für verschiedene Maßnahmen wie z. B. einen Fußgängerüberweg und/oder Tempo 30 ausgesprochen. Beides ist nicht möglich. Tempo 30 kann nicht angeordnet werden, da nach mehreren Messungen ersichtlich war, dass es kaum Geschwindigkeitsübertretungen gibt und insofern keine Gefahrenlage besteht. Der Fußgängerüberweg scheitert am fehlenden Fußweg in Höhe des Friedhofs. Gleichwohl war an dem Tag der Begehung ein so hohes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen, dass im Ergebnis eine weitere mehrtägige Messung des Verkehrs durch das Straßenverkehramt veranlasst wird. Die Ergebnisse werden zeitnah mit dem Ortsbeirat ausgewertet.
In unserer Sitzung am 30. September hat sich der neue Bibliotheksleiter Herr Schvartz vorgestellt und sein Konzept erläutert. Er ist sehr ambitioniert und will mit verschiedenen Veranstaltungen den rückläufigen Nutzerzahlen entgegenwirken und weitere Leserkreise erschließen. In jedem Fall wird er die von Frau Butte ins Leben gerufene Lesekooperation mit der Schule fortsetzen und hat bereits einige interessante Autoren für Lesungen gefunden.
Der Ortsbeirat freut sich insbesondere auch darüber, dass auf dem Spielplatz Am Wall noch in diesem Jahr das Ersatzspielgerät für die Hönower Kinder installiert wird. Für diese Ersatzbeschaffung hatten wir uns in den vergangenen Monaten im Ortsbeirat stark gemacht.

Ulrike Kämpf