Köpenicker Straße droht die Abbindung

Unmut regte sich bei vielen Anwohner der Alten Berliner Straße in Dahlwitz-Hoppegarten als bekannt wurde, dass die Köpenicker Straße von der Bundesstraße 1 abgehängt werden könnte, wie es eine Planung des Landesbetriebes für Straßenwesen vorsieht.
Der Hintergrund sind weiterhin hohe Unfallzahlen an der Kreuzung Waldesruher Chaussee und Köpenicker Allee in Richtung Waldesruh. Die erst vor einigen Jahren dort errichtete Fußgängerampel zur Schulwegsicherung erfülle voll und ganz ihren Zweck, aber die Unfallhäufigkeit auf der Straße sei dadurch nicht gesunken, heißt es in der Begründung. Nun soll ein Kreisel den Verkehr an dieser Stelle regeln. Eigentlich eine gute Idee, da so eine Lösung erfahrungsgemäß für Beruhigung und somit für sinkende Unfallzahlen sorgt.
Doch für reibungslosen Betrieb des Kreisels sei eine Abbindung der Köpenicker Straße von der B 1 erforderlich, heißt es in der Planung. Durch diese zusätzliche Wartezeit an der B 1 befürchten die Planer einen Rückstau bis in den Kreisel.
Gegen die Abbindung machen sich eine Anwohner der Berliner Straße stark. Das würde den jetzt schon starken Verkehr auf dem Neuen Hönower Weg noch mehr belasten und ein Auffahren aus der Alten Berliner Straße fast unmöglich machen. Weiterhin würde es so ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in der Alten Berliner Straße selbst geben. Gerade auch im Hinblick auf die geplante neue Kita in der Köpenicker Allee.
Der Argumentation der Anwohner folgte der Bauausschuss in der letzten Sitzung einstimmig und lehnte das Vorhaben fraktions-
übergreifend ab. Nun soll dieses Thema zur Abstimmung zur Sitzung der Gemeindevertretung am 4. Dezember auf die Tagesordnung kommen.

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