Infos zum Dahlwitzer Herrenhaus

Seit Mittwoch hängen zwei große Plakate vor dem Herrenhaus in Dahlwitz-Hoppegarten. Eigentlich sollten die schon mit Beginn der IGA in Berlin den Nutzern des Radtour-Zubringers die Geschichte des auch Schloss genannten historischen Bauwerkes erzählen. „Da gab es zeitlich Probleme, deshalb haben wir es nun aufgehängt, noch rechtzeitig vor dem Schlossfest am 17. Juni“, erklärte Juliane Lehmphul vom Eigentümer des Herrenhauses und des Lenné-Parks, der Brandenburgischen Schlösser GmbH.

Kaum aufgehangen, da kamen auch schon die ersten Besucher des Weges. Einmal in der Woche geht eine Berliner Gruppe auf Erkundungstour durchs Umland und nun war gerade Hoppegarten an der Reihe. „Schön, dass man dadurch mehr zu den Bauwerken hier erfährt“, sagte Jürgen Siewert. Mehr davon in Hoppegarten wünschen sich auch seine Ehefrau Gabriele Siewert und Helga Storm. „Wir haben so viele Interessante Orte hier gesehen, da sollte doch auch so eine kleine Tafel mit Hintergrundinformationen möglich sein“, sagten die beiden. Zum Schlossfest wollten sie wieder kommen, als sie erfuhren, dass es dann auch Führungen durch das Herrenhaus gibt.

Kurz ist die Geschichte des Hauses in Jahreszahlen auf den Plakaten vermerkt, auch die Besonderheiten des baulichen Treibens. Ob das Jahr 2017 mal Einzug in die Geschichtstafel des Herrenhauses halten wird, das bezweifelt Juliane Lehmphul langsam. „Wir warten noch die Baugenehmigung für die beiden Freitreppen vor und hinter dem Gebäude. Nach dem Bau wäre das Gebäude zumindest äußerlich wieder komplett“, sagte die Landschaftsarchitektin. Der Innenausbau wird dann erst erfolgen, wenn sich ein Nutzer des Gebäudes gefunden hat, um dann auch die Wünsche zu berücksichtigen.

Derzeit wird eine Vermietung angeboten, wobei von einem Preis von etwa 5,50 für jeden der 1300 Quadratmeter ausgegangen wird. Doch auch andere Varianten sind durchaus denkbar.