Osterfeste – dem launischen Aprilwetter getrotzt

Gleich doppelt wurde Ostern in Hönow gefeiert. Am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr versammelten sich weniger Leute als im Vorjahr zur Premiere des Hönower Osterfeuers. Trotzdem war die Wiese gut gefüllt, das wärmende Feuer war bei kühlen Temperaturen angenehm und die Feuerwehrleute hatten am Grill sowie an den offenen Einsatzfahrzeugen alle Hände voll zu tun.
Aus Berlin waren Susan und Oliver Weinel zusammen mit ihrer Tochter Valentina nach Hönow gekommen. „Wir haben von Bekannten von diesem Osterfeuer gehört und wollten nun selbst einmal schauen“, erklärte die Köpenicker Familie. Die familiäre Atmosphäre fanden sie gut und es sollte nicht ihr letzter Besuch in Hoppegarten gewesen sein, sagten sie beim Abschied.
Neue Plakate hängen seit kurzen am Gerätehaus, die zum Mitmachen bei der Feuerwehr animieren sollen. Entworfen wurden sie in Eigenregie von Alexander Schulze. „Wir planen bereits für unser neues Gerätehaus in der Hönower Siedlungserweiterung und da können wir jeden Interessenten gebrauchen“, sagte Ortswehrführer Mathias Richter.

Knapp über 30 aktive Kameraden hat die Hönower Ortswehr, doch die wenigsten können auch tagsüber Einsätze fahren. „Wir hoffen, dass wir mit den Plakaten auch solche Freiwilligen finden“, fügte Mathias Richter. hinzu. Gleichzeitig bedauerte er, dass es noch zu wenig Arbeitgeber in Hoppegarten gibt, die ihre Angestellten bei Einsätzen dafür frei geben. Gleichsam nimmt die Hönower Jugendfeuerwehr wieder neue Mitglieder auf. „Wir hatten da ein Aufnahmestopp, weil es einfach zu viele Bewerber gab. Aber nun sind drei zur aktiven Feuerwehr dazugestoßen und die Plätze wollen wir wieder besetzen“, berichtete Mathias Richter.

Beim Hönower Osterfest langweilten sich am Sonnabendnachmittag Schausteller und Gastronomen. „Es hier am ganzen Tag immer wieder teils mächtige Schauer heruntergekommen, die haben die Leute wohl vom Kommen abgehalten“, berichtete der Hoppegartener DJ Nono alias Norbert Norden. Mit guter Stimmung und schwungvoller Musik unterhielt auch er nur wenige Gäste im aufgebauten Biergarten. Familien mit Kinder hatte es jedoch gefreut, ohne Anstehen kamen sie sofort bei diversen Fahrgeschäften und Imbissbuden dran.