Altlandsberger Künstlerin Angelika Bunke stellt in der Rathaus Galerie aus

Seit dem 21. Februar sind Werke der Altlandsberger Künstlerin Angelika Bunke im Foyer des Hoppegartener Rathauses zu sehen. Mit etwas Abstand gesehen, überwiegt die rote Farbe bei ihren Bildern, die von lebhaft leuchtend bis hin zu beruhigenden Pupurtönen reicht. Die Darstellungen variieren je nach Sichtweise des Betrachters, „wenn man die Titel der Werke erst hinterher liest“, wie Raymund Stolze in seiner kurzen Ansprache zur Ausstellungseröffnung rät. Zusammen mit seiner Frau als Gruppe machart aus dem Hönower Bürgerverein sowie der Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung, ist es bereits die 17. Ausstellung im fünften Jahr des Bestehens der Rathaus Galerie.

Neue Gesichter unter den Galerie-Besuchern bemerkte Bürgermeister Karsten Knobbe. Dies sei auch der Sinn der Ausstellungen, Menschen mit Kunst, aber auch kunstinteressierte Menschen selbst zusammenzubringen. Und das habe in all den Jahren auch wunderbar geklappt, zog er eine positive Bilanz der Rathaus-Galerie.
Ein Anziehungspunkt der Besucher zur Vernissage waren aber auch die Bronze-Arbeiten von Angelika Bunke. „Auch hier, wie in den Bildern übrigens auch, hat der Besucher die Möglichkeit, das Werk selbst weiter zu formen und so ein ganz eigene Geschichte entstehen zu lassen. Einfach faszinierend“, urteilte die Neuenhagenerin Elke Reichmann.

„Es scheint so, als ob sich die Morgensonne durch einen ganzen Wald voller bunter Bäume den Weg ins Freie bahnen will. Das Bild hat eine enorme Tiefe, sehr sehenswert“, bemerkte der Hoppegartener Künstler Achim Felz beim Betrachten des neuesten Werkes von Angelika Bunke. 2016 entstand das Diptychon in Acryl auf Leinwand unter dem Namen „Im Märkischen“.

Bis zum 20. April ist die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses im Foyer zu sehen.